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Sonntag, 17. April 2016

Fächerkartoffeln mit Kräuterbutter, Bacon und Käse

Heute stelle ich euch ein ganz einfaches, aber ausgesprochen befriedigendes Katroffelgericht vor. Man kann die Kartoffeln als Beilage zu Steak etc. servieren oder aber auch als Hauptdarsteller mit einem großen grünen Salat. Meine Familie spaltet sich in Kartoffelesser und Nudelliebhaber und erstere sind in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen. Ich habe das Glück ein echter (fast) Allesesser zu sein und stehe gleichermaßen auf Nudeln und Kartoffeln (und so einiges mehr...). Diese Art der Kartoffelzubereitung werde ich auf jeden Fall beibehalten und ausweiten, denn mir fallen spontan eine ganz Handvoll weiterer Ideen für Fächerkartoffeln ein. Mit Süßkartoffeln bestimmt auch mal lecker...., aber zurück zum Rezept.




Die Zutaten sind schnell aufgezählt. Festkochende, mittelgroße Kartoffeln, Kräuterbutter, Bacon und Käse (z.B. Gouda, Cheddar etc.). Evtl. Salz und Pfeffer - das war´s.


Das Rezept


Fächerkartoffeln mit Kräuterbutter, Bacon und Käse


Die Zutaten

ca. 1 kg festkochende Kartoffeln
ca. 50 g Kräuterbutter
100 g Bacon
150 g Käse (Gouda, Cheddar etc.)


Die Zubereitung

Ofen auf 190°C vorheizen.

Kartoffeln gut waschen und einschneiden (ca. in 5 mm Abstand und bis 1 cm vorm Durchschneiden...hä?! Verstanden? Sorry, manchmal habe ich wirklich Probleme beim Beschreiben von den einfachsten Arbeitsgängen..... Also, einschneiden wie auf dem folgenden Bild, aber nicht ganz durchschneiden, ok?!). In eine passende Auflaufform legen.




Die Knoblauchbutter in den Einschnitten verteilen.




Ab in den heißen Ofen (mittlere Einschubleiste) für ca. 30-40 Minuten, In der Zwischenzeit Bacon in dünne Streifen schneiden und Käse auf der groben Reibe reiben.





Kartoffeln nach o.a. Backzeit kurz aus dem Ofen nehmen und den Bacon darüber verteilen.




Zurück in den Ofen bis der Speck schön braun und knusprig ist.




Form nochmal kurz aus dem Ofen nehmen, Käse darüber streuen....




und zurück in den Ofen stellen bis der Käse geschmolzen ist.






Fertig!...und wirklich lecker!


Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Mittwoch, 13. April 2016

Lauch-Bacon-Quiche

Quiche ist eines der Gerichte, die ich sehr gerne esse, aber seltsamerweise nur selten backe. Dabei ist es gar nicht kompliziert und ziemlich schnell zusammengerührt. Also - gibt´s in Zukunft öfter. Hier stelle ich euch ein Exemplar mit Lauch, Bacon und Käse vor. Eigentlich wollte ich ja noch ein paar geröstete Walnüsse untermischen, das habe ich dann aber vor lauter Vorfreude doch tatsächlich vergessen. Könnt ihr ja dann machen. Über (positive) Rückmeldungen wäre ich hocherfreut.




Die Zutatenliste ist übersichtlich und simpel. Für den Boden brauchen wir Mehl, Maismehl, Butter, Salz und ein Eigelb. Der Boden ist ziemlich mürbe, fast wie ein salziges Shortbread -  und das finde ich gigantisch -, aber, wer es gerne etwas fester hat kann die Pate Brisée verwenden, die ich für meinen Apple Pie verwendet habe. Für die Füllung brauchen wir Lauch, Bacon (Frühstücksspeck), Käse (ich habe weißen Cheddar verwendet, aber Gouda ist auch prima), Eier (am liebsten Bio, Größe L), Sahne, Milch, Salz und Pfeffer.

Ich habe eine Tarte-Form mit etwa 23cm Durchmesser verwendet. Das Rezept geht auch für eine normale 26 cm- Springform, Wird dann nur etwas flacher, aber das macht gar nichts.

Das Rezept


Lauch-Bacon-Quiche


Die Zutaten

Boden:
350 g Mehl
50 g Maismehl
230 g kalte Butter
1 Prise Salz
1 Eigelb (Größe L)

Füllung:
3 Stangen Lauch
etwas Butter
100 g Bacon(Frühstücksspeck)
200 g Käse (Cheddar, Gouda o. Ä.)
6 Eier
225 ml Sahne
150 ml Milch


Die Zubereitung

Mehl, Maismehl und Salz in eine große Rührschüssel geben,.....




....vermischen und mit Butter und Eigelb....




 ....mit den Knethaken oder den Händen zu einem Mürbteig verkneten




Eine Quiche-Form (s.o.) einfetten, den Boden mit Backpapier auslegen....




....und einen Teil des Teigs mit den Fingern in den Boden drücken.(Ausrollen braucht ihr gar nicht erst zu versuchen- das klappt nicht).




Dann mit dem Rand weitermachen.




Evtl. locker mit Folie abdecken und ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit den Lauch gut waschen und in Ringe schneiden.






Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen.....




.....,Lauch dazugeben und einige Minuten weich dünsten lassen.




Beiseite stellen.  In einer weiteren Pfanne den Bacon braten.




Aus der Pfanne nehmen....




....und grob hacken.
Käse auf der groben Reibe reiben.
Wenn alles ein wenig abgekühlt ist, Lauch und Bacon in einer Schüssel vermischen.(Jetzt, wenn gewünscht, die grob gehackten, gerösteten Walnüsse dazugeben).




Käse dazugeben.




Alles vermischen.




Wenn der Boden gut abgekühlt ist, Ofen auf 190°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
In einer Schüssel Eier,....




...Sahne, Milch, Salz und Pfeffer vermischen.




Zur Lauchmischung geben....




.....und nochmal gut vermischen. Die Masse auf den Boden geben....




....und ca 45 - 60 Minuten ab in den heißen Ofen (mittlere Einschubleiste). Im letzten Drittel evtl. mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu braun wird.




 


(Einmal mit und einmal ohne Licht.) Kurz auf einem Kuchgitter abkühlen lassen. Aus der Form lösen...



....und warm oder bei Zimmertemperatur genießen. Sehr lecker mit einem Salat mit Green Goddess Dressing.






YUM!! Sehr lecker!

Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Mittwoch, 6. April 2016

Schnelles Wurzelbrot (Pain Paillasse)

Dieses Brot habe ich ganz spontan heute morgen zusammengerührt und bin vollauf begeistert. Eigentlich bin ich ein Fan von "Zeit für Brot" (Ja, auch von der gleichnamigen Bäckerei in Frankfurt.), d. h. , ich lasse meine Hefeteige in der Regel mehrfach und lange gehen. Nicht so dieses Mal. Den Vorteig habe ich direkt nach dem Aufstehen angesetzt, dann ´ne halbe Stunde Krafttraining, im Anschluss schnell die übrigen Zutaten eingerührt, die ganze Angelegenheit kurz verknetet und verdreht, ab auf´s Blech, 30 Minuten gehen lassen während der Ofen heiß wird, rein damit und nach 20 Minuten backen, zieht ihr ein wirklich beeindruckendes und sehr leckeres Wurzelbrot aus dem Ofen. Konntet ihr folgen? Und damit meine ich eher meinen nicht ganz einwandfreien Satzbau...
Hier ist die Schönheit.




Die Zutaten kann man an einer Hand abzählen: Mehl (Typ 550), Trockenhefe, Honig, Salz und Wasser. Easy!!


Das Rezept


Schnelles Wurzelbrot (Pain Paillasse)


Die Zutaten

360 ml lauwarmes Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
1 El Honig
ca. 500 - 600 g Mehl (Typ 550)
1-2 Teel. Salz


Die Zubereitung

Lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben, Honig und Hefe einrühren.....




...und ca. 30 Minuten gehen lassen.




Erstmal ca. 450 g Mehl und das Salz.....




......mit einem Holzlöffel o. Ä. einrühren und evtl. noch etwas mehr Mehl mit den Händen einkneten. Der Teig sollte noch etwas feucht sein, aber nicht an den Händen kleben bleiben. Kurz verkneten und zu einem dicken Strang formen. Den Strang nochmal leicht bemehlen, wie gewünscht verdrehen und auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Blech legen.




Mit einem Tuch abdecken und ca. 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200°C vorheizen.



Blech auf die zweitunterste Einschubleiste schieben und etwa 20 Minuten backen (wenn ihr eine Schüssel mit heißem Wasser auf den Boden des Ofens stellt, wird das Brot knuspriger).














Kurz abkühlen lassen und...YUM! Lecker!


Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Sonntag, 20. März 2016

Hefezopf (Challah)

Ostern naht. Und Ostern ist für mich unweigerlich mit selbst gebackenem Hefezopf verbunden. Schon in meiner frühen Jugend habe ich eine Vorliebe für Hefeteig entwickelt und einmal  im Jahr - nämlich an Ostern - konnte ich dieser Leidenschaft hemmungslos frönen. Ich stand also Jahr für Jahr am Ostersonntag zu unchristlicher Zeit auf, um den Rest meiner Familie sehr, sehr viel später mit frisch gebackenem Hefezopf, Brötchen und Kränzen zu wecken. Erst Jahre später habe ich erfahren, dass das nicht durchweg auf Begeisterung stieß. Tja, so ist das manchmal im Leben...
Heute backe ich daher nur noch auf Wunsch und ansonsten, was und wann ich will. Und eins könnt ihr mir wirklich glauben, weniger ist es nicht geworden ;-)
Zurück zum Hefezopf. Hier stelle ich euch einen Hefezopf vor, der vor allem in New York zum guten Ton gehört. Challah ist das jüdische Sabbatbrot, das jeden Freitag gebacken wird, um dann am Samstagabend gegessen zu werden. Es unterscheidet sich nur dahingehend vom herkömmlichen Hefezopf, dass es völlig ohne Milchprodukte auskommt. Keine Milch, keine Butter und dennoch wunderbar weich und saftig und fluffig und einfach perfekt. Probiert es doch in nächster Zeit mal aus.




Die Zutaten sind keine große Sache. Wir brauchen ganz normales Mehl, Salz, Zucker, Eier und Sonnenblumenöl. Außerdem ein Päckchen Frischhefe -  und Wasser.
Aus dem Teig könnt ihr entweder einen großen Zopf oder zwei kleine Zöpfe oder Kränze oder Knoten oder oder oder machen.


Das Rezept


Hefezopf (Challah)


Die Zutaten

550 ml warmes Wasser
1 Würfel Hefe (42 g)
110 g Zucker
1250 g Mehl
2 Teel. Salz
2 Eier, Größe L
1 Eigelb
135 g Sonnenblumenöl

Glasur
1 Eigelb
etwas Wasser


Die Zubereitung

Hefe in das warme Wasser bröckeln und mit einem Esslöffel Zucker verrühren.




Ca. 15 Minuten gehen lassen bis das Ganze anfängt zu schäumen. In der Zwischenzeit Mehl, Salz und den restlichen Zucker in einer großen Rührschüssel vermischen.




Eier, Eigelb in eine kleine Schüssel geben....




und mit dem Öl verrühren.




Jetzt Hefemischung und Ölgemisch zu der Mehlmischung geben....




....und mit den Knethaken so lange kneten bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht.




Schüssel etwas einölen, abdecken und 1-2 Stunden gehen lassen. Bis die ganze Angelegenheit so aussieht:



oder so (weil´s so schön war...;-):




Den Teig mit der Faust "entlüften" (Hier könnt ihr etwaige angestaute Aggressionen mit einem ordentlichen Hieb in den Teig mal so richtig rauslassen...).




Den vermöbelten Teig auf eine Arbeitsfläche geben....




....und je nach gewünschter Form in ein, zwei oder mehrere Stücke teilen. Ich habe einen großen Zopf gemacht und das zeige ich euch hier. Eine große Rolle formen und in 6 gleiche Teile teilen.




Diese erstmal zu Kugeln,.....




....dann in Stränge rollen.




Die Stränge an einem Ende verbinden....




...und wie folgt flechten. Ich habe versucht den Flechtvorgang in Bildern deutlich zu machen und hoffe, ihr kommt damit klar. Am Ende habe ich mich auch verhaspelt und habe die Stränge irgendwie zusammengewurschtelt. Wurschteln ist keine Schande und der Zopf ist trotzdem ganz sehenswert und vor allem lecker geworden. Hier also die Flechtbilder:










...und so weiter....




Den fertig geflochtenen Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmal ca. 40 Minuten zugedeckt gehen lassen.
Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Eigelb mit etwas Wasser verrühren....




.....und den aufgegangenen Zopf.....




.....damit bepinseln.






Im heißen Ofen ca. 45 Minuten backen. Evtl. gegen Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu braun wird.




Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und warm oder abgekühlt servieren.










Das ist soo lecker und der Zopf bleibt gut und gerne 4-5 Tage frisch.

Enjoy und bleibt süß!