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Mittwoch, 16. März 2016

Schnelle Asia-Nudeln

Diese Nudeln finde ich einfach super. Sie sind wirklich innerhalb von 15-20 Minuten zusammengerührt, machen sich gut als Hauptdarsteller, sind aber auch bescheiden genug, um sich als Beilage zufrieden zu geben. Unbedingt in nächster Zeit mal ausprobieren.




Die Zutaten sind übersichtlich. Nur ein minimales Supermarkt-Asia-Equipment ist nötig: Erdnussöl, Soja-Soße, Sesam-Öl (aus gerösteten Sesamsamen) und Chow-Mein-Nudeln. Wer mag nimmt noch Chili-Flocken. Außerdem Gemüse. Ihr könnt eigentlich nehmen, was ihr mögt. Ich habe hier Zwiebeln, Karotten, Frühlingszwiebeln und Chinakohl genommen. Manchmal gebe ich noch kleine Brokkoli-Röschen oder Pilze dazu.

Ach, bevor ich´s vergesse: Das Rezept ist mal wieder aus einem Pioneer Woman Kochbuch: The Pioneer Woman Cooks - Dinnertime.


Das Rezept


Schnelle Asia-Nudeln


Die Zutaten

1 El Erdnuss-Öl
1 große Zwiebel
1-2 Karotten
4 Frühlingszwiebeln
1/2 Kopf Chinakohl
250 g dünne chinesische Nudeln (Chow-Mein)
60 ml Soja-Soße
1 Schuss Sesam-Öl

Die Zubereitung

Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Abgießen und beiseite stellen.

Zwiebel halbieren und in dünne Streifen schneiden, Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und die geschälten Karotten in Julienne schneiden. Ich habe das mit einem Julienne-Schneider gemacht. Der sieht so ähnlich aus wie ein Sparschäler mit Zacken. Wenn ihr sowas nicht habt, halbiert ihr die Karotten der Länge nach und schneidet dünne Scheibchen ab. Das geht auch.




Erdnussöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen.




Die Zwiebel dazugeben.




Dünsten bis die Zwiebeln anfangen weich zu werden. Dann die Karotten dazugeben.




Die Hälfte der Frühlingszwiebeln dazugeben....




...und alles ca. 2 Minuten dünsten lassen. In der Zwischenzeit den Chinakohl in dünne Streifen schneiden.



In die Pfanne geben....




...und nochmal alles einige Minuten dünsten lassen. Dann Nudeln, Soja-Soße und Sesam-Öl dazugeben.



Gut verrühren. Alles nochmal gut durchwärmen.




Die restlichen Frühlingszwiebeln dazugeben und heiß servieren.






Sehr gut!

Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Freitag, 26. Februar 2016

Schnelles Mandelmus mit Fleur de Sel

Vor Kurzem habe ich das Rezept für eine Nuss-Nougat-Creme veröffentlicht. Dieses heutige Rezept ist sehr ähnlich und eigentlich ein Arbeitsschritt der Creme. Ich finde es aber so unglaublich lecker, dass ich es hier nochmal auf diese Art veröffentlichen möchte. Ich stehe total auf Nüsse und mit Ausnahme der gemeinen Haselnuss habe ich das Glück, mal nicht allergisch zu reagieren. Mit den kernigen Gesellen kann ich mich also völlig hemmungslos austoben. Und, so einfach dieses Mandelmus in seiner Herstellung auch sein mag, es ist nahezu unwiderstehlich im Geschmack. Allein der Geruch macht mich völlig irre. 



ZWEI Zutaten:
Mandeln und Fleur de Sel.

Außerdem brauchen wir eine Küchemaschine, einen guten Mixer oder eine Moulinette. Ohne so ein Gerät werden die Nüsse nicht fein genug gemahlen. Evtl. schafft das auch eine elektrische Kaffeemühle. Damit habe ich aber keine Erfahrung.


Das Rezept


Schnelles Mandelmus mit Fleur de Sel


Die Zutaten

400 g ganze Mandeln mit Haut
Fleur de Sel


Die Zubereitung

Ofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.

Mandeln auf einem Blech verteilen und im heißen Ofen 15-20 Minuten rösten.




Portionsweise in die Küchenmaschine (s.o.) geben (je etwa 2 Handvoll),.....




 .....eine kleine Prise Fleur de Sel dazugeben......




und zu einer Paste mixen lassen. Zwischendurch immer mal wieder die Seiten abschaben.






Nachdem alle Nüsse verarbeitet wurden, ist die Maschine jetzt wahrscheinlich ziemlich warm geworden.  Etwa 10 Minuten abkühlen lassen und dann das Ganze wiederholen. Einen Teil der Nusspaste also wieder in die Küchenmaschine geben.....




.....und so lange mixen bis die Masse deutlich flüssiger geworden ist.




In eine kleine Schüssel umfüllen und mit Fleur de Sel abschmecken.




Nochmal gut verrühren.....




.....und in ein sauberes Glas umfüllen.




Sehr, sehr, sehr, sehr gut.




Das Nussmus hält sich ne ganze Weile im Kühlschrank. Auf Brot, mit etwas gehacktem Knoblauch gemischt als Pesto zu Nudeln, auf Keksen und Cookies, als Dip zu Gemüse oder einfach pur genießen.

Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Freitag, 19. Februar 2016

Dicke Griechische Bohnen

Als Linsenfan habe ich mich ja schon geoutet -heute folgt das Bohnen-Bekenntnis. Ich finde Hülsenfrüchte ganz allgemein super. Es gibt sie in allen Farben und Größen - das finde ich super. Ich finde es super, dass sie günstig sind, dass sie sich ewig lagern lassen und man mit wenigen einfachen Zutaten einen echten Leckerbissen aus ihnen kochen kann. Außerdem sind sie gesund - auch super. Heutzutage liest man ja überall vom sogenannten Superfood und ich möchte mich jetzt auch gar nicht in die Diskussion darüber einmischen, aber für mich gehören Hülsenfrüchte eindeutig in die Kategorie "Superfood". 
Heute stelle ich euch eines meiner vielen Lieblingsrezepte vor: Dicke griechische Bohnen. Die sind soo lecker. In der Vergangenheit habe ich die Bohnen nach 12 Stunden Einweichzeit noch etwa zwei Stunden gekocht, um sie dann noch für etwa 1,5 Stunden im Ofen zu schmoren. Kein großer Arbeitsaufwand, aber eine laaange Wartezeit. Dieses Mal wollte ich die ganze Angelegenheit etwas abkürzen und habe die eingeweichten Bohnen im Schnellkochtopf weich gegart. Das hat prima geklappt und spart mal locker ´ne gute Stunde ein. Und, ich habe den Eindruck die Bohnen werden auf diese Weise noch etwas cremiger bzw. weicher. Ihr macht es einfach wie ihr mögt und werdet - das verspreche ich - so oder so begeistert sein.




Zu den Zutaten:
Wir brauchen getrocknete dicke Bohnen (Lima-Bohnen). Das sind die größten weißen Bohnen, die man bei uns in der Regel bekommt. Wenn der Supermarkt um die Ecke nicht damit dienen kann, bekommt ihr sie ganz sicher im nächsten türkischen Lebensmittelgeschäft. Außerdem brauchen wir Lorbeerblätter, gehackte Tomaten aus der Dose, Zwiebeln, jede Menge Knoblauch, gehackte Petersilie (Ich habe hier italienische TK-Kräuter verwendet, weil ich nichts anderes mehr hatte.), ne Menge Olivenöl, Salz, Pfeffer und Semmelbrösel.


Das Rezept


Dicke Griechische Bohnen


Die Zutaten

500 g getrocknete weiße Lima-Bohnen
2 getrocknete Lorbeerblätter
2  kl. Dosen gehackte Tomaten (je 400 g)
3- 4 Zwiebeln, gehackt
6 Knoblauchzehen, gehackt
1/2 Bund Petersilie, gehackt (oder TK-Kräuter)
100 - 150 ml Olivenöl (je nach Geschmack)
3-4 El. Semmelbrösel


Die Zubereitung

Am Vortag Bohnen in reichlich kaltem Wasser einweichen.





Am nächsten Tag sind sie deutlich aufgequollen.




In ein Sieb abgießen und gut mit kaltem Wasser abspülen.




Jetzt in einen Topf oder Schnellkochtopf geben, reichlich kaltes Wasser und die Lorbeerblätter dazugeben.



Deckel drauf,....




....., Schnellkochtopf gut verschließen, bei hoher Hitze auf höchste Stufe erhitzen, Temperatur runterschalten und ca. 30-35 Minuten auf höchster Druckstufe weich garen. Im regulären Topf beträgt die Garzeit 1,5 - 2 Stunden. 
Dann vorsichtig Druck ablassen und die Bohnen wieder in ein Sieb abgießen und kalt abspülen.




Lorbeerblätter entfernen und Bohnen in eine große Schüssel geben. Ofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen.



Tomaten,.....




....gehackte Zwiebeln und Knoblauch (Ich mache das in der Küchenmaschine - das geht ratzfatz..),...




....Kräuter und.....




.....das ganze Olivenöl dazugeben.




Alles gut vermischen,.....




....in eine Auflaufform geben und.....




.....Semmelbrösel gleichmäßig darauf verteilen.




Das Ganze mit Alufolie abdecken.....




....und für 75 Minuten in den heißen Ofen stellen (mittlere Einschubleiste). Nach 45 Minuten die Folie abnehmen, damit die Oberfläche schön braun wird.








Jetzt entweder warm oder kalt, mit oder ohne Schafskäse servieren. Schmeckt auch gut zu Brot oder gegrilltem oder gebratenem Fleisch.




Yum!

Mittwoch, 20. Januar 2016

Lieblingslinsen

Heute möchte ich euch meine Lieblingslinsen vorstellen. Ich bin ein ganz großer Hülsenfrüchte-Fan und von DEN Lieblingslinsen zu sprechen, ist eigentlich falsch, denn es gibt unzählige Linsengerichte, die ich alle gleichermaßen schätze. Dennoch hat dieses Rezept einen besonderen Stellenwert, da ich es schon seit über 30 Jahren zubereite und damit wohl meine ersten Linsenerfahrungen gemacht habe. Wäre das damals schiefgegangen, hätte ich echt was verpasst...
Das Rezept ist simpel, schnell zubereitet und ernährungsphysiologisch wahrscheinlich nicht  gänzlich uneingeschränkt zu empfehlen, aber immerhin die Linsen sind megagesund!! Und alles zusammen ist wirklich megalecker!

Das folgende Bild lässt einen auch nicht gerade spontan ausrufen: "Oh ja, das muss ich unbedingt kochen!", aber - hey - don´t judge a book by its cover (Das hatte ich übrigens etwa zeitgleich mit meiner initialen Linsenerfahrung auf mein Federmäppchen geschrieben. - Und, nein, die Linsen hatte ich dabei damals nicht im Sinn.....).




Ein paar Worte zu den Zutaten.
An erster Stelle benötigen wir natürlich Linsen. Ich habe hier getrocknete Pardina-Linsen verwendet. Berg- oder Chateau-Linsen sind aber ebenso geeignet. Auch Tellerlinsen könnt ihr nehmen, dann verlängert sich allerdings die Garzeit etwas. Dosenlinsen mit oder ohne Suppengrün sind auch ok. In dem Fall sollten 2-3 große Dosen verwendet werden.
Weiter brauchen wir Butterschmalz (Butter geht auch.), Zwiebeln, Ketchup, evtl. HP-Sauce, Sahne, evtl. Curry-Pulver und Salz und Pfeffer. Außerdem ganz wichtig: Matsaman Curry Paste. Die bekommt ihr im Asialaden bei den Thai-Gewürzpasten. Wenn der heute nicht auf eurem Weg liegt, nehmt einfach rote, grüne oder gelbe Thai-Currypaste (je nach gewünschter Schärfe; rot ist am hottesten). Die gibt´s inzwischen in fast jedem Supermarkt.

Zum Servieren evtl. Basmati-Reis oder Nudeln.


Das Rezept


Lieblingslinsen (6 - 8 Portionen)


Die Zutaten

500 g getrocknete Pardina-Linsen (oder s.o.)
30 g Butterschmalz
2 große Zwiebeln
2 El Matsaman Curry-Paste (oder s.o.)
ca. 120 ml Ketchup
ein ordentlicher Spritzer HP-Sauce (optional)
300-400 ml Sahne (je nach Geschmack)
evtl. Currypulver
Salz und Pfeffer

Zum Servieren am besten Basmati-Reis, Jasmin-Reis oder Nudeln. Gerne auch frischen Koriander - wie meistens.

Die Zubereitung

Die Linsen in einem Sieb unter laufendem Wasser waschen und abtropfen lassen.




In einen  ziemlich großen Topf geben.....




.....mit Wasser auffüllen (das Wasser sollte etwa 5 cm über den Linsen enden).




In ca. 20-25 Minuten weich kochen und in ein Sieb abgießen. Nochmals mit kaltem Wasser abspülen. Beiseite stellen.




Zwiebeln schälen und fein hacken. Ich mach das meisten in der Küchenmaschine - aber Vorsicht, nicht pürieren. 

Butterschmalz in einer großen Pfanne bei mittelhoher Hitze schmelzen lassen.




Dann die Zwiebeln dazugeben.




Ca. 5-8 Minuten braten lassen, bis sie anfangen braun zu werden.




Curry-Paste dazugeben.




Nochmal ca. 2-3 Minuten weiterschmoren lassen.




Linsen dazugeben.




Kurz schmoren lassen, dann Ketchup.....




....und HP-Sauce unterrühren.




Jetzt die Sahne in Herzform dazugießen....;-)




Alles gut verrühren und zum Kochen bringen. 5 Minuten köcheln lassen.




Evtl. mit Curry und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.




Nochmal 2-3 Minuten weitergaren lassen.




Fertig! (Offenbar spreize ich meine Finger beim Fotografieren ziemlich affektiert ab.....)

Lecker, lecker, lecker! Besonders mit Reis. Ist aber auch prima als vegetarische "Bolo" zu Nudeln. Oder einfach pur. Oder in Tacos oder Borritos oder oder oder.....
Gerne noch mit frischem Koriander bestreuen - ich habe leider gerade keinen.



Nicht schön, aber gut.

Enjoy und bleibt trotzdem süß!