Montag, 12. Oktober 2015

Brötchen mit Kartoffelflocken

Diese Brötchen sind unglaublich locker und fluffig. Dafür sorgen die zugefügten Kartoffelflocken. Ich mache sie besonders gerne zu Salaten und Suppen (wie z.B. zur Maissuppe von vorgestern...) und die Reste sind auch am nächsten Tag noch superweich und frisch. Schnell zusammengerührt sind sie auch. Allerdings muss der Teig insgesamt einige Stunden gehen - also rechtzeitig anfangen. Ihr werdet es nicht bereuen!




Zu den Zutaten:
Wir brauchen Mehl (Typ 550), Trockenhefe, Salz, Zucker und Olivenöl. Außerdem Kartoffelpüree-Flocken. Ich habe hier "Kartoffelpüree - Das Lockere" von Maggi genommen. Ist eigentlich eher ein Pulver als Flocken.

Das Rezept

Brötchen mit Kartoffelflocken (12 Stück)

Die Zutaten

270 ml Wasser
3 EL Olivenöl
3 EL Zucker
1 1/2 Teel. Salz
65g Kartoffelflocken (s.o.)
375g Mehl, Typ 550
1 Packung Trockenhefe

Die Zubereitung

125g Mehl, Kartoffelflocken, Salz, Zucker und Hefe in einer Rührschüssel vermischen. Wasser und Öl vermischen und in der Mikrowelle in 20 Sekunden-Intervallen langsam erwärmen. Es sollte etwas wärmer als lauwarm sein. Zur Mehlmischung geben und etwa 3-4 Minuten in der Kitchen-Aid (Paddle-Attachment) oder dem Handrührer verrühren. Dann das übrige Mehl (250g) dazugeben und mit dem Knethaken (!!) weitere 5 Minuten kneten.




Mit einem Tuch abdecken und ca. 2 -3 Stunden gehen lassen.




Eine Auflaufform oder Backform mit Öl einfetten, evtl. mit Backpapier auslegen. (Meine Form ist ca. 18 x 28 cm groß. Ihr könnt aber auch eine 26cm-Springform o.ä. nehmen.)
Teig aus der Schüssel nehmen und durchkneten. Halbieren, zwei Rollen formen und jede Rolle in sechs gleiche Teile teilen. So ganz genau muss das nicht sein.




Die 12 Teile zu Kugeln formen und mit Abstand in die vorbereitete Form legen.




Wieder abdecken und nochmal mindestens 30 Minuten gehen lassen. Bis das Ganze so aussieht:




Ofen auf 185°C vorheizen (Ober- und Unterhitze). Sobald der Ofen heiß ist, die Brötchen ca. 20 Minuten backen. Noch warm oder kalt servieren.







Echt lecker!

Enjoy und bleibt trotzdem süß!

Samstag, 10. Oktober 2015

Corn-Chowder (Maissuppe)

So wie es aussieht konnte ich vor zwei Wochen die letzten frischen Maiskolben ergattern. Nämlich um diese Suppe zu machen, die ich nach einem Rezept von Ree Drummond (Blog: "The Pioneer Woman Cooks") gekocht habe. Ausgesprochen lecker! Deshalb wollte ich gestern erneut nach Maiskolben Ausschau halten - vergebens. Ich klapperte drei gängige und auch weniger gängige Supermarktketten ab - kein Mais weit und breit. Offenbar ist die Saison zu Ende und zwar überall zeitgleich. Schade! Aber, wenigstens war es mir einmal vergönnt diese Suppe zu genießen und das möchte ich nun mit euch teilen. Ich freue mich schon auf die nächste Maissaison...




Uups! Jetzt fällt mir gerade ein, wenn ich keinen Mais bekomme, bekommt ihr den ja auch nicht....
Das ist blöd. Aber evtl. ist ja nur gerade ein Mais-Lieferengpass und ab nächster Woche sind die Läden wieder voll davon, oder ihr kauft gefrorenen Mais (den gibt´s bei "Metro"), oder ihr findet am Feldesrand noch ein paar ungeerntete Kolben und .....na ja, fragt den Bauern, ob ihr sie haben könnt.

Noch mehr Zutaten.
Nochmal zum Mais. Ihr braucht ne ganze Menge Kolben Zuckermais. Auf keinen Fall den aus der Dose nehmen. Das schmeckt nicht. Gefrorener ist ok (Ich würde mal sagen, man braucht ungefähr 500 - 600g für dieses Rezept.). Um die Kerne von den Kolben zu lösen, die Kolben "hochkant" auf einen Teller oder ein Brett stellen, oben festhalten und mit einem scharfen Messer die Kerne von oben nach unten abschneiden. Das geht prima. Ein paar widerspenstige Körner werden dabei in der Küche rumfliegen, aber das bleibt übersichtlich. 
Außerdem brauchen wir Bacon, Zwiebeln, Sahne, eingelegte grüne Peperoni, Brühwürfel oder Instant-Brühe und Maismehl. Und Chipotle Peppers in Abdobo Sauce. HÄ?! Ja, die gibt´s bei uns leider nur über´s Internet. Ich habe sie mir bei Amazon bestellt, gleich mehrere Dosen. (ca.2,90€ pro Dose) Sieht so aus:




Das sind, wenn ich richtig informiert bin, geräucherte eingelegte Chilischoten. Richtig scharf!
Für dieses Rezept brauchen wir nur 2-3 Schoten. Den Rest könnt ihr in eine verschließbare Plastikdose umfüllen, im Kühlschrank aufbewahren und in Eintöpfe oder Suppen etc. schnippeln. Lecker! (Wenn ihr euch die ganze Bestellerei ersparen wollt, ersetzt ihr die Chipotles einfach durch noch mehr eingelegte grüne Peperoni. Es gibt auch eine Chipotle-Version von "Tabasco" und "Cholula Hot Sauce". Beides bekommt ihr hier z. B. bei Real. Davon könnt ihr auch ein paar Spritzer in die Suppe geben. Aber Vorsicht - das Zeug ist wirklich scharf.)

Das Rezept


Corn-Chowder (Maissuppe) (6-8 Portionen)


Die Zutaten

6 Maiskolben (Zuckermais)
100g Bacon
2 kleine oder 1 große Zwiebel
2-3 Chipotle-Chilis (s.o.)
300 ml Sahne
2 eingelegte grüne Peperoni
3 El Maismehl

Die Zubereitung

Die Maiskolben waschen und entkernen (wie oben beschrieben).



Bacon in dünne Streifen schneiden und in einem großen Topf bei mittlerer Hitze anbraten.




Zwiebeln hacken und dazugeben. Etwa 5 Minuten weiterbraten.




Dann den Mais dazugeben und etwas dünsten lassen.




Die Chipotle-Chilischoten fein hacken.....






.... und zum Mais geben. (Ich habe drei Schoten genommen und die Suppe war echt scharf. Wer es also nicht ganz so scharf mag, nimmt erstmal 1 bis 2 Schoten.)




3 Minuten weiterdünsten. Ein Liter kochendes Wasser (im Wasserkocher erhitzt) mit einer entsprechenden Menge Brühe vermischen und zusammen mit der Sahne zum Mais geben.




Gut verrühren, 1-2 grüne Peperoni hacken....




und dazugeben. 30 Minuten köcheln lassen. Evtl. mehr Brühe dazugeben (ich habe bestimmt insgesamt noch einen halben Liter Brühe nachgegossen).
Dann Maismehl....



.....mit 50ml Wasser verrühren......




.... und zur Suppe geben. Gut umrühren! Noch etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Suppe etwas eingedickt ist.


Fertig!



Guten Appetit! Schmeckt super mit den "Brötchen mit Kartoffelflocken", die ich in zwei Tagen posten werde..;-)

Enjoy und bleibt trotzdem süß!


Donnerstag, 8. Oktober 2015

Lauch-Speck-Kartoffel-Pizza

Ich wundere mich immer, dass sämtliche Supermärkte voll sind mit TK-Pizza. Es muss eine Riesennachfrage danach geben. Dabei ist Pizza doch so schnell und einfach selbst gemacht. Ich möchte hier also mal ein Wort für die gute, alte, gänzlich unitalienische selbstgemachte Pizza einlegen. Nicht, dass ich etwas gegen das klassische italienische Modell hätte. Ganz und gar nicht, aber dafür bräuchte ich einen heißen Stein, um den Boden auch nur annähernd dem Original getreu hinzubekommen. Und den habe ich (noch) nicht. 
Dieses Exemplar hier hat demnach einen dicken, weichen Boden und einen mehrschichtigen, eher untypischen, aber durchaus befriedigenden Belag aus Sauerrahm, Kartoffeln, Speck, Lauch und Käse - YUM.


Die Idee für dieses Rezept habe ich aus dem Buch einer meiner Lieblingsbloggerinnen, Ree Drummond. Sie ist unglaublich erfolgreich und hat bereits mehrere Kochbücher sowie Kinderbücher etc. veröffentlicht. Den BloggerInnen unter euch ist sie mit Sicherheit bekannt. Ich habe das Rezept ein wenig verändert. Das von Ree Drummond könnt ihr hier finden:



Die Zutaten:
Diesen Pizzateig mache ich nun schon seit über 30 Jahren. Der hat sich echt bewährt..;-)
Dafür brauchen wir Mehl (Typ 405 oder Typ 550), Trockenhefe, Salz, Olivenöl und lauwarmes Wasser.
Für den Belag Sauerrahm, Kartoffeln, Lauch, Speck (Bacon), Käse (Gouda, Cheddar oder was noch so im Kühlschrank rumlungert, evtl. etwas Parmesan), Salz, Pfeffer und auch etwas Olivenöl.
Salz und Pfeffer natürlich.

Das Rezept

Lauch-Speck-Kartoffel-Pizza

Die Zutaten

Boden:
600g Mehl (Typ 405 oder 550)
1 P. Trockenhefe
Salz
Olivenöl
lauwarmes Wasser (ca. 300-400ml)

Belag:
1 Packung Bacon (100g)
3 Stangen Lauch
Olivenöl
150 - 200g Sauerrahm
4-5 Kartoffeln
400g Käse (Gouda/ Cheddar etc.)
evtl. etwas Parmesan
Salz und Pfeffer

Die Zubereitung

Mehl, Hefe, ca. 1 Teel. Salz und ein ordentlicher Schuss Olivenöl in eine große Rührschüssel oder auch die Küchenmaschine geben. Nach und nach das Wasser dazugeben. Evtl. benötigt ihr etwas mehr oder weniger Wasser - je nach Mehl und Olivenölmenge. Ich gieße das Wasser langsam in die laufende Kitchen-Aid (Knethaken) oder Küchenmaschine (Flügelmesser). Wenn ihr den Teig mit einem Handrührer machen wollt, dann nehmt die Knethaken. So lange kneten bis ihr einen elastischen, glatten Teig habt. 



Zugedeckt ca. 30-60 Minuten gehen lassen, je nach Jahreszeit und entsprechender Raumtemperatur. Das Volumen sollte sich mindestens verdoppelt haben.




In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten. Den Lauch gründlich waschen. Dafür ca. 3 cm über der Wurzel ansetzen und längs nach oben durchschneiden. So kann man die Schichten etwas auffächern und gut waschen. Dann quer in schmale Ringe bzw. Streifen schneiden.




Dann den Bacon ebenfalls quer in Streifen schneiden und bei mittlerer Hitze anbraten.




Auf einen Teller geben und zur Seite stellen. Den Lauch,evtl. mit noch etwas Olivenöl, in die Speck-Pfanne geben und anbraten bzw. dünsten.


Bis es so aussieht:



Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Die Kartoffeln waschen und mit der Mandoline (Gemüsehobel) oder einem Messer in sehr dünne Scheiben schneiden. Den Käse grob reiben.
Ofen auf 220° C vorheizen. Ein Blech mit Olivenöl einfetten, den Teig einmal ordentlich durchkneten und auf dem Blech ausrollen. Einfach ein wenig mit den Fingern drücken und schieben. Muss nicht unbedingt das ganze Blech ausfüllen.



Jetzt den Sauerrahm darauf verteilen.




Die Kartoffeln überlappend auf dem Rahm verteilen. 




Den Käse gleichmäßig auf den Kartoffeln verteilen.



Dann den Lauch


und den Speck verteilen.



Evtl. etwas Parmesan darüber reiben. Salz und Pfeffer dazu und ab in den Ofen. Ca. 10-15 Minuten backen oder bis alles schön goldbraun ist:









Wer mag mit etwas extra Sauerrahm servieren.
Mjam-mjam-mjam!

Enjoy und bleibt trotzdem süß!


Samstag, 3. Oktober 2015

KitKat-Blondies

Vor einigen Tagen habe ich mich als Hardcore-Brownie-Fan geoutet. Und da rücke ich auch keinen Zentimeter von ab. Aber! Das ist noch gar nichts im Vergleich zu meiner Leidenschaft für Blondies! Auf die Dinger steh´ich nun wirklich total. Auch in allen Variationen - Hauptsache fudgy. Hier stelle ich euch nun mein aktuelles Lieblingsexemplar vor. Im Teig geschmolzene weiße Schokolade und jede Menge KitKat-Brocken. Auf dem Teig eine Schicht bitterzarter Schokoladenguss, getoppt mit jeder Menge weißer KitKat-Chunks. Himmlisch! und absolut süchtig machend. (Ich habe euch gewarnt...) 


Ein paar Worte zu den Zutaten.
Wir brauchen - surprise, surprise - jede Menge KitKat-Chunky-Riegel. Im Teig sind vier große Riegel KitKat-Chunky Peanutbutter. Wenn ihr die nicht bekommen könnt, tut es auch die Version mit Milchschokolade. Als Topping habe ich drei Riegel KitKat-Chunky-Vanilla Choc verballert. Außerdem brauchen wir noch ganz normale weiße Schokolade. Ob Schokolade oder Kuvertüre oder irgendwelche Osterhasenreste ist eigentlich egal - Hauptsache weiß. Ansonsten das Übliche: Butter, Zucker, Mehl, Bio-Eier (Größe L), Salz, Vanilla-Extract oder Vanillezucker und Backpulver.

Für die Schokoladenglasur brauchen wir nochmal Butter und Zartbitterschokolade, außerdem hellen Zuckerrübensirup (Invertzuckersirup). Wenn ihr den nicht bekommen könnt - einfach weglassen. Das geht auch.

Das Rezept

KitKat - Blondies (12 Stck.)

Die Zutaten

Teig:
200g Butter
200g weiße Schokolade
4 Eier, Größe L
400g Zucker
1 Teel. Salz
2 Teel. Vanilla-Extract oder Vanillezucker
350g Mehl
1/2 Teel. Backpulver
4 Riegel KitKat-Chunky Peanutbutter oder Milchschokolade

Schokoladenglasur:
90g Butter
1 EL heller Sirup
200g Zartbitterschokolade

außerdem:
3 Riegel KitKat Chunky Vanilla Choc

Die Zubereitung

Ofen auf 180 °C vorheizen.

Backform (23 x 33cm/ 9x13 inch) fetten und Boden mit Backpapier auslegen.

Butter in Würfel schneiden und in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Die weiße Schokolade hacken



und dazugeben. Solange rühren bis alles geschmolzen ist. Vom Herd nehmen.
Die Eier in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen kurz verschlagen. Zucker und Salz dazugeben, rühren bis alles vermischt ist. Die Schokoladen-Buttermischung kurz unterrühren, dann die Vanille dazugeben und verrühren. Mehl und Backpulver mischen und mit einem Teigschaber unterrühren - nicht zu lange rühren. Die KitKat-Riegel grob hacken und dazugeben.




Unterrühren, dann das Ganze in die vorbereitete Form füllen.




Etwa 30-40 Minuten auf der mittleren Einschubleiste backen. (Bei der Stäbchenprobe sollten nur noch wenige feuchte Krümel zu sehen sein, wenn überhaupt.)




Kurz auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Dann die Glasur zubereiten.
Dafür Butter und Sirup in einem kleinen Topf (ihr könnt den Butter-Schokoladen-Topf von vorhin dafür nehmen - ungespült) bei niedriger Hitze schmelzen lassen. Schokolade hacken und in der Mikrowelle in 15 Sekunden-Intervallen bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Zur Butter geben, alles glatt rühren und auf die Brownies geben.



Verstreichen



kurz abkühlen lassen und gehackte weiße KitKat-Riegel darauf verteilen.




nochmal ca. 45 Minuten abkühlen lassen und dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag noch kalt in 12 Stücke schneiden.







UN-GLAUB-LICH  LECKER!

YumYumYum

Enjoy und bleibt süß!